QVOD TIBI HOC ALTERI

Latein für „Was [Du] Dir wünscht, das [tu’] dem andern.“ In der deutschen Wikipedia findet man diesen Spruch in dem Artikel mit dem Titel „Goldene Regel“. Im realen Leben am Gewandhaus in Braunschweig.

Gleich zu Anfang, des wirklich interessanten Artikels, wird festgestellt, dass sich dieser Leitspruch in so gut wie allen Kulturen wiederentdecken läßt. Manchmal deutlich, fast in dieser Form, manchmal subtiler, zwischen den Zeilen.

„Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu.“

Diese Variante dürfte wohl so einigen noch aus der Vorschulzeit bekannt sein. Umso bedauerlicher, dass sich scheinbar immer weniger daran erinnert wird.

Dabei ist es doch keine Einschränkung, seinem Gegenüber die selben Rechte zu gewähren, die man für sich beansprucht. Ist es nicht viel mehr eine Bereicherung, wenn man in einem kleinen Rahmen für mehr Gerechtigkeit sorgt?

„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Ich bin fest davon überzeugt, dass wenn wir mehr nach diesem Motiv handeln würden, die Welt ein ganzes Stück schöner wäre.

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